Blue Mountains – die letzte Etappe in grün-lila

Das Wetter meint es gut mit uns, zumindest was den Regen betrifft. Zwar muss man sich dreimal überlegen ob man aufsteht und den Camper verlässt, weil die Temperaturen im einstelligen Bereich liegen, aber zumindest regnet es nicht.

Also gibt es erst mal Frühstück. Mittlerweile haben wir unsere Abläufe perfektioniert und deswegen ist es auch ein bisschen Schade, dass wir heute das letzte mal in unserem Camper frühstücken. Nein eigentlich nicht. Bei saukalten Temperaturen frühstücken, auf einem höchstgradig maroden Gaskocher kochen und dann in der 100m entfernten Küche abspühlen ist nicht gerade der Start in den Morgen, den man sich so vorstellen. Aber wir sind ja wie gesagt nicht im Ritz!

Nachdem wir das also auch abgehakt haben und unsere zwei Eier-Schinken-Muffins (Toasties mit Schinken und Spiegelei) verdrückt haben, bauen wir ein letztes Mal unser Vordach ab und vergessen ganz zufällig all unseren Schotter hinter dem Poolhäuschen. Den Tisch und die Stühle haben wir innerhalb von drei Wochen sowieso ganz gut runtergeräubert.

Danach geht es, mit Zwischenstop beim Mäcci, in die Blue Mountains. Der Dresscode heute lautet Zwiebellook mit zwei Pullovern übereinander, denn der Wind pfeifft nicht zu wenig. Fast unmerklich steigt die Straße immer weiter an und nur das letzten Stück geht es richtig den Berg rauf. Von dort aus hat man dann einen herrlichen Blick über das riesige Bergplateu, das tatsächlich blau schimmert. Über die Herkunft des blauen Dunstes streitet man sich wohl immer noch. Die einen behaupten es wäre der Dunst der unzähligen Eukalyptusbäume die hier wachsen, die anderen behaupten es sei Staub und Wasserdampf. Nichtsdestotrotz sieht es toll aus.
Auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt nehmen wir dann noch eine Schotterpiste, die wir aber nach 1km wieder verlassen. Man muss ja nicht noch am letzten Tag die 3000$ Kaution in den Sand setzen.

Ein weiterer Stop führt uns zum Govetts Leap, einem Aussichtspunkt von dem aus man über die Blue Mountains sehen kann. Das hat was von Tunnel View im Yosemite und dem Grand Canyon, nur grüner.
Die Felskante auf der man steht endet im nichts und unter einem kommt erst mal 100m gar nichts. Der Blick auf die Bridal Veil Falls (“Brautschleier Wasserfälle”) ist ebenfalls herrlich. Man erkennt sofort, woher der Name rührt. Denn das Wasser stürzt fein wie ein Schleier mehrere hundert Meter in die Tiefe und wird vom Wind teilweise duzende Meter weit weggetragen.

Nach einem weiteren Aussichtspunkt führt uns die Route zu den Three Sisters, einer Felsformation, die aus drei einzelnen Säulen besteht und majestätisch über dem Jamison Valley thronen. Leider muss man sich für einen guten Ausblick und Fotos an Scharen von Japanern vorbeidrängeln, ein Erlebnis, dass wir so noch kein einziges Mal auf unserer Tour hatten. Nichtsdestotrotz erhaschen wir ein paar super Blicke.

Unser letztes Ziel sind die Wenworth Falls, die angeblich über 300m in die Tiefe stürzen. Vom Aussichtspuntk sieht man jedoch nur ein mickriges Teilstück der Fälle und in Anbetracht der doch recht zapfigen Temperaturen (Wer kann denn ahnen, dass es in Australien nur 10 Grad hat) entscheiden wir uns gegen einen zweistündigen Walk.

Zurück im Auto geht es nun endlich nach Sydney, der letzten Station unserer Reise im Sheraton auf vier Rädern. Im strömenden Regen kommen wir in Sydney an und entleeren erst mal das Auto und packen unsere Siebensachen wieder zusammen.
Nach vielen Nächten auf Rädern endlich mal wieder in einem anständigen Bett schlafen! Wir finden noch ein kleines aber feines griechisches Restaurant und sammeln dann noch ein paar Fakten zu unserem Roadtrip:

Zurückgelegte Strecke: 3930km
Verbrauchtes Benzin: 527 Liter Super
Durchschnittlicher Verbrauch: 13,4 Liter/100km
Tankkosten: 704 Dollar (440 Euro)
Überquerte Breitengrade: 18

Verzehrte Eier: 99
Verzehrtes Obst: Zu Viel
Getrunkenes Bier: Zu Wenig

 

Morgen geht es auf Sightseeing nach Sydney

Australien 17.09 – 23.09

Hier auf den Campingplätzen vernünftiges Internet zu bekommen ist echt schwierig, deswegen komme ich erst jetzt wieder dazu neue Bilder hochzuladen und den Blog zu aktualisieren…

Nachdem wir von Town of 1770 nach Rainbow Beach gefahren sind (natürlich sind wir wieder mit letzter Tankreserve angekommen….), haben wir am Freitag (18.09) erst mal einen Strandtag eingelegt und ordentlich Sonne getankt. Wider Erwarten wurde das Wetter nämlich super. 30 Grad und keine Wolke weit und breit. Der kilometerlange Strand von Rainbow Beach lädt zum Verweilen und Chillen ein. Erst mal ordentlich mit Sonnencreme eingeschmiert und dann ab aufs Handtuch. So muss Urlaub! Abends gab’s natürlich wieder (Ironie an) lecker Essen (Ironie aus) und Bierchen.

Am Samstag hieß es, oh Wunder, wieder mal 05:30 Uhr aufstehen. Mitten in der Nacht und das am Samstag – Aktivurlaub wie Sau! Also erst mal ausgiebig Frühstücken, denn wer weiß was es auf der Tour nach Fraser Island so gibt. Mittlerweile haben wir über 60 Eier verdrückt, diverse Packungen Schinken und sicherlich eine halbe Sau in Form von Bacon. Dazu gibt es jeden Morgen noch Müsli und Jogurt. Das Wetter meinte es leider nicht so gut mit uns, es regnete. Zumindest sollte es aber im Laufe des Tages noch aufklaren.

Um 07:30 Uhr wurden wir von unserem Guide zur Inseltour in einer Art Amphibienfahrzeug abgeholt. Dabei handelte es sich um einen umgebauten, all-Terrainfähigen Bundeswehr-LKW mit Allradantrieb. 4,5m hoch, 20m lang und sicherlich 30 Tonnen schwer. Ein ganz schönes Gerät – Diese Information wird gleich wieder wichtig.
Zuerst ging es mit einer Fähre über die nur ca. 1km breite Passage auf Fraser Island. Die Insel ist die größte Sandinsel der Welt, über 120km lang und 12km breit und erstreckt sich unter Wasser auf über 200m tiefe und 27km vor die Küste. Auf der Insel gibt es nur Sandpisten und die meiste Zeit fährt man auf dem Strand direkt am Wasser. Während alle anderen Besucher in ihren Jeeps vorsichtig mit 20-30km/h über den Strand fuhren, raste, nein eher prügelte, unser Guide den Bus mit ca. 80km/h über den Strand. Um es mit den Worten des Franz Eberhofer zu beschreiben: “Rallyfahren Scheißdreck dagegen”. Zwar versicherte uns der Guide, dass er mal Landwirtschaft studierte, sein Fahrstil ähnelte aber eher dem eines eingefleischten Rallyfahrers. Immer die Drehzahl im Grenzbreich und immer eine Hand am Schalthebel. Wir haben tatsächlich jedes Fahrzeug, das vor uns fuhr überholt, wirklich jedes. Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich immerhin um einen LKW handelt, und um keinen kleinen. Alles in allem – einfach geil!

Da wir die einzigen Teilnehmer der Tour an diesem Tag waren, kamen wir in den Genuss einer Privatführung, die wirklich she interessant und lehrreich war – die 20 Jahre Tour- und Rallyerfahrung unseres Guides machten sich bemerkbar. Zu sehen gibt es auf Fraser Island unter anderem den Lake McKinsey, einen Süßwassersee, dessen Wasser absolut klar ist und man selbst den Grund an der tiefsten Stelle von 9m noch problemlos sieht. Daneben natürlich viel Vegetation und Sandfelsen. Ein Highlight ist auch das am Strand liegende und verrottende Wrack eines 1935 dort gestrandeten Luxuslinders, das man nach einer ca. einstündigen Fahrt (Immer am absoluten Limit des Materials und des Fahrers) am Strand erreicht. Gegen 17:00 Uhr waren wir dann wieder auf dem Campingplatz, wo wir den Abend noch mit Essen und Bierchen ausklingen ließen.

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Byron Bay. Da die Strecke dorthin fast 500km umfasste (wir haben die Stationen ein wenig umgeplant), kamen wir dort erst im dunklen gegen 19:00 Uhr an. Eigentlich wollten wir auf dem Campingplatz drei Nächte bleiben, da Byron Bay als Surferparadies bekannt ist und auch die Ortschaft und das Umland einiges zu bieten haben soll. Aber kaum auf dem Platz angekommen begann es wie aus Eimern zu schütten. Innerhalb kürzester Zeit stand die Wiese des Campingplatzes unter Wasser. Zudem erwies sich die Küche des Platzes als absolute Zumutung, und auch die restlichen Anlagen waren nicht gerade angenehm zu benutzen. Nach einer nach im Regen beschlossen wir am nächsten Morgen abzureisen.

Zunächst blieben wir am Montag Vormittag noch in Byron Bay und wanderten noch auf die Anhöge des Cape Byron dem östlichsten Punkt Australiens (“Most easterly Point”). Nach einem Gewaltmarsch (Zitat Florian: “Wenns nicht weh tut wars nicht richtig”) in der unerwartet aufgetauchten Vormittagssonne bot sich uns ein atemberaubender Blick auf den Pazifik und den Leuchtturm auf der Anhöhe. Auf dem Weg nach Coffs Harbour konnten wir von einer Backroad noch ein paar wunderbare Blicke auf Byron Bay und den Pazifik erhaschen.

Am Dienstag machten wir uns, nachdem wir unsere Zelte in Coffs Harbour wieder abgebaut hatten, auf in den Dorrigo National Park. Dieser Park gilt als einer der schönsten Australiens und ist ein Teil des UNESCO-Weltkurlturerbe. Er liegt ca. 40km von der Küste entfernt in den Bergen der Great Dividing Range. Der Weg dahin führt über Serpentinen konstant den Berg hinauf. Der Park hält was er verspricht. Vom Skywalk kann man über den Regenwald bis auf die 40km entfernt liegende Küste werden. Traumhaft! Auf einer ca. 6km langen Wanderung durch dichten Regenwald bekam man nicht nur die Vegetation des Regenwaldes vor die Linse sondern auch zwei im Sonnenlicht glitzernde Wasserfälle. Obwohl im Wald abertausende verschiedene Vögel zwitschern und eigentlich immer irgendwoher ein Vogel zu hören ist, bekommt man leider kaum einen zu Gesicht – ohne Guide keine Chance. Die Dauer der Wanderun ist mit 2,5h angegeben. Aber wir schaffen es in 1h40min (Stichwort “Gewaltmarsch”), und das obwohl man auf dem Rundweg einiges an Höhenmetern überwindet.
Danach geht es weiter nach Hallidays Point, unserem Nachtlager. Von dort aus wollen wir nach Stockton und dort Quad-fahren.

“Fahr nach Australien” haben sie gesagt. “Das scheint die Sonne und es ist warm”, haben sie gesagt. Alles Lüge! Aus unserer Quadtour wird nichts. Es schüttet mittlerweile wie aus Eimern, die Wiese vor unserem Camper steht unter Wasser und es kühlt in der Nacht auf ca. 10 Grad runter, so dass man mit Pullover und Hose schlafen muss. Am Tag steigen die Temperaturen dann auf sagenhafte 13 Grad. Auch Frühstücken macht bei diesen Temperaturen super viel Spaß, weil das Rührei unten verbrennt und oben eiskalt ist. Auch das Auf- und Abbauen des Vordachs wird zur Duschparty. Aber wir sind ja nicht im Ritz-Carlton. Und so machen wir uns, nachdem wir unser Sheraton auf vier Rädern wieder beladen haben auf den Weg gen Sydney, nicht ohne vorher noch wie üblich ein Käffchen beim Mäcci zu holen. Und das im strömenden Regen. Auf halber Strecke fällt uns auf, dass es in unsere Grün-Lila-Schande partiell reintropft. Camping kann ja so geil sein! Gottseidank klart es im Laufe der Fahrt noch auf und wir erreichen unser Nachtlager, den “Sydney Getaway Holiday Park” in der Abendsonne und ohne Regen. Wirklich warm wurde es aber immer noch nicht. Umgeben sind wir von einer Gruppe pubiertierender Teenie-Weibsen und deren Alkohol- und Zigarettenabhängigen Betreuer.

Morgen geht es dann noch in die Blue Mountains, einem Nationalpark vor den Toren Sydneys. Da die Temperaturen im Hinterland nimmer noch auf bis unter 0 Grad sinken, haben wir uns entschieden früher nach Sydney zu fahren und dort ein Zimmer bei AirBnB zu buchen.

Australien 10.09 bis 16.09

Nachdem die Möglichkeiten ins Internet zu kommen auf den Zeltplätzen sehr begrenzt sind (Manchmal gibt es gar kein Internet, oder nur sehr begrenzt und für kurze Zeit), kommt hier mit etwas Verspätung der neueste Post.

Nachdem wir am Mittwoch Abend (09.09) in Townsville angekommen sind, haben wir am Donnerstag “Magnetic Island”, bei den Einheimischen auch als “Maggie” bekannt, besucht. Die Insel liegt nur wenige Kilometer vor der Küste und ist mit der Katamaranfähre schnell zu erreichen. Dort haben wir uns zur besseren Fortbewegung einen Roller gemietet und sind damit durch die Gegend gedüst. Während der Wanderung zum zweithöchsten Punkt der Insel, einer alten Militätbasis aus dem zweiten Weltkrieg, haben wir Koalas in freier Wildbahn gesehen. Die recht faulen Kameraden hängen unweit der Wanderwege in den Bäumen und schlafen dort bis zu 16h am Tag.
Von den alten Wachtürmen der Basis hat man einen 300-Grad Blick über die Insel. Bei strahlend blaumen Himmel ein Traum!
Danach haben wir uns noch weitere Teile der Insel angesehen und am “Arthur Bay” das quallenfreie Wasser genossen. Den Strand erreicht man übrigens nur durch ein ausgetrocknetes Flussbett. Am Abend ging es dann wieder mit dem Katamaran zurück, wo wir Abends Mac’N’Cheese gekocht haben (Nicht gerade ein kulinarisches Highlight)

Am Freitag fuhren wir dann weiter von Townsville nach Airlie Beach, wo am Samstag unsere Segeltour beginnen sollte. Zuvor machten wir jedoch im “Billabong Sanctuary” halt, einem Wildpark in dem vor allem gerettete einheimische Tiere zu sehen sind. Dort konnten wir neben Koalas auch Wombats und Wallabies aus nächster Nähe betrachten. Die Wallabies sind so zahm, dass man sie sogar mit der Hand füttern kann. Das Highlight waren aber natürlich der Koalabär, den man für schlappe $20 auch halten und sich mit ihm fotografieren lassen durfte.
Der weitere Tag bestand aus Autofahrt bis nach Airlie Beach. Das Wetter spielte an dem Tag nicht so mit, und so kamen wir in Airlie Beach bei strömendem Regen an. Nach dem Pre-Check-In für den Segelausflug machten wir uns auf dem Campingplatz noch essen und gingen dann ins Bett.

05:30 aufstehen, und das am Samstag – eigentlich kein so großes Problem, würden wir das frühe Aufstehen nicht schon seit Beginn des Roadtrips praktizieren. Später als 06:30 stehen wir nämlich eigentlich hier nie auf. Nach dem Frühstück und dem Beladen unserer rollenden Sardinenbüchse (Vermutlich haben die mehr Platz) begaben wir uns auf unser Segelschiff, die “Waltzing Matilda” für den Ausflug. Ein ca. 25 Meter langer Zweimaster mit zwei Mann Besatzung und zehn Touristen. Bis auf die Crew alles Europäer – die sind wirklich überall (4 Deutsche, 2 Franzosen, 2 Italiener, 1 Britin und 1 Irin). Unser Captain “Chris” und Host “Dough” sind prima und ziemlich entspannt drauf.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es auch schonn los auf die ca. 2,5h dauernde Überfahrt auf die Whitsunday Islands. Bei einer steifen Brise, hohem Wellengang und viel Schaukelei (einfach Geil!!) ging es in die erste, recht windgeschützte Bucht. Nach dem Mittagessen ging es dann endlich zum Schnorcheln. Die Whitsundays sind ein Teil des Great Barrier Riffs und somit ist die Vielfalt an Korallen und Fischen einfach unbeschreiblich. Unglaublich tolle Bilder zeigten sich uns während der ausgiebigen Schnorchelns. In einer zweiten Bucht, die wir nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichten, bot sich ein weiteres, nicht weniger spektakuläres Bild von Korallen.
Für die Nacht gingen wir in einer nahezu windstillen Bucht vor Anker und es gab ausgiebig Abendessen. Totmüde fielen wir dann Abends in unsere schaukelnde Kajüte.

Wieder 05:30, diesmal Sonntags – diesmal klingelt nicht der Wecker, sondern der Hilfsmotor des Schiffs, ohne den wir aus der windstillen Bucht wohl nicht mehr rauskommen würden. Vor dem Frühstück legen wir bereits 1h Fahrt zurück und in einer ruhigen Passage zwischen zwei Inseln konnten wir endlich die hungrigen Mägen füllen.
Weiter ging es zum Whiteheaven Beach, einem der weißesten Strände der Welt. Dies liegt daran, dass der Sand zu 97% aus Glas besteht.
Die Fahrt bis dahin führte bei noch stärkerem Wind und unter Stampfen und Rollen des Schiffs an der dem Pazifik zugewandten Seite der Insteln entlang. Man musste sich auf Deck schon ordentlich festhalten und sich in die Mitte des Schiffs setzen, um nicht über Bord zu gehen. Das hat riesen Spaß gemacht, ist aber definitiv nichts für leichte Gemüter und schwache Mägen.

Selbst bei der starken Sonneneinstrahlung und den hohen Temperaturen bleibt der Sand sehr kühl, ist aber ohne Sonnenbrille nicht zu ertragen. Leider ist Whiteheaven Beach das Ziel einiger Segel- und Partytouren, so dass es am Strand eher zuging wie am Stachus. Die Rückfahrt nach Airlie Beach dauerte trotz vollem Wind in den Segeln vier Stunden – Zeit um auf Deck nochmal ein Nickerchen zu machen.

Zurück in Airlie Beach hieß es dann noch Strecke machen. Tagesziel waren 180km bis nach “Cape Hillsborough”. Auf dem Campingplatz mitten im Nationalpark am “Arsch der Heide” kamen wir erst nach Sonnenuntergang an (An der Ostküste wird es aktuell um ca 18:00 dunkel). Und in Australien heißt das, dass es stockduster ist und man die Hand vor Augen nicht sieht. Umso besser sieht man allerdings den Sternenhimmel und die Milchstraße.
Totmüde und nach einer Dose Ravioli, einem kulinarischen Highligh ohne gleichen, fielen wir totmüde ins Bett

Am Montag hieß es erst mal dezent “ausschlafen”, vor 08:00 kamen wir nicht aus den Federn. Und bei unseren Campingbetten heißt das was!
Nach ausgiebigem Frühstück hingen wir uns am menschenleeren Strand erst mal die Hängematte zwischen zwei Bäumen und machten ein bisschen Urlaub vom Urlaub.Jeder von uns hat in dieser Zeit ein ganzes Buch von vorn bis hinten gelesen. Auf die pralle Mittags- und Nachmittagssonne folgte ein mords Regenschauer, aber auch von dem ließen wir uns beim Grillen nicht beirren.

Als ob wir nicht schon oft genug früh aufgestanden wären, klingelte am Dienstagmorgen schon wieder um 05:30 der Wecker – nicht zum Aushalten!
Grund diesmal sind die Wallabies und Kängurus, die sich um diese Uhrzeit am Strand versammeln. Leider nur, weil sie durch die Parkranger angefüttert werden – warum in aller Welt muss man das dann um 05:45 machen?
Die frühe Uhrzeit belohnte dann allerdings mit einem Wunderschönen Sonnenaufgang und natürlich den Wallabies.
Der restliche Tag bestand nur noch aus einer rund 600km langen Autofahrt nach Tannum Sands.

Mit etwas mehr Schlaf im Rücken und einem wiedermal üppigen Frühstück (Es gab Rührei, Speck, selbstgebaute Sandwiches, Jogurt und Müsli) packten wir wie jeden Tag das Vordach unserer Luxuxschleuder ein, räumten auf und gaben unserem rollenden Fiasko die Sporen. Auf dem Weg zum Tagesziel “Bargara” machten wir einen Abstecher nach “Town of 1770”, dem Ort, wo 1770 Captain James Cook zum ersten Mal Fuß auf australischen Boden setzte. Von einer sehr schönen Landspitze vor “Seventeen Seventy” hat man einen genialen Blick auf den Pazifik und die Ostküste.
Weiter nach Bargara ging es dann auf der State Route 16, einer Landstraße abseits des großen “Brucey Highway”. Die Strecke ist landschaftlich sehr Eindrucksvoll und abwechsungslreicher als der Bruce. Dort geht es nämlich teilweise mehr als 20km geradeaus, ohne dass man auch nur einmal lenken muss.

In Bargara angekommen haben wir uns noch 1/2 Stunde an den Strang geschmissen und ein kühles Bierchen gezischt.

Josephine Falls (08.09) & Murray Falls (09.09)

Die erste Nacht im Camper war, wie erwartet, nicht die allerbeste. Die “Betten” sind gewöhnungsbedürftig und wirklich viel Platz hat man nicht. Außerdem war es in der ersten Nacht recht warm in den Betten.

Zum Frühstück gab es erst mal standesgemäß Rührei. Nach dem Aufräumen ging es noch kurz an den Strand von Wonga Beach. Dieser Menschenleer, traumhaft schön und in der noch nicht zu kalten Vormittagssonne angenehm. Zurück auf der Straße machten wir erst mal Strecke zurück bis Cairns, wo wir im Baumarkt noch Holz, Plane, Nägel und einen Hammer für unser neues Vordach kauften.

Auf dem Weg zu unserem Tagesziel, Misson Beach, machten wir Halt an den “Josephine Falls” im Wooroonooran Nationalpark. Die schönen kleinen Wasserfälle liegen herrlich im Mitten von dichtem Urwald. Der ca. 700m lange Weg zu den Wasserfällen ist Kitsch pur. Die Geräusche unzählig vieler Tiere mischen sich mit dem Wasserrauschen und die Umgebung sieht aus wie in einem botanischen Garten – Kitsch pur eben. Am Wasser angekommen wateten wir erst mal in die Mitte des FLussbetts um uns dort auf einem Felsen einen Platz zu ergattern. Die “Swimming holes” an den Fällen konnten wir zum Abkühlen nutzen und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Lianenschwingen und Felsenrutschen inklusive!

Nach einiger Zeit an den Fällen machten wir uns dann auf nach Mission Beach. Auf dem dortigen Campingplatz machten wir dann noch Abendessen und verzogen uns dann auch schnell in unsere Betten, nachdem wir die Planung für unsere Tour noch angepasst haben.

Am heutigen Mittwoch machten wir uns nach dem Frühstück (Natürlich Rührei, aber heute mit Speck) zum Einkaufen und dann weiter an die “Murray Falls”. Das Baden in den Flussläufen unterhalb der Wasserfälle macht mehr Spaß als einfach nur Baden im Meer (In das wir dank Krokodilen, Haien und Quallen eh noch nicht konnten). An den Murray Falls fanden sich mehrere in den Bäumen aufgehängte Seile, an denen man sich wunderbar in den Fluss schwingen konnte. Mit Taucherbrille und Schnorchen erkundeten wir dann noch die Unterwasserwelt des Murray River.

Anschließen ging es weiter nach Townsville, unserem dritten Campingplatz. Hier werden wir zwei Nächte bleiben, da wir am Donnerstag die vorgelagerte Insel “Magnetic Island” besuchen werden. Zum Abendessen gab es für den verwöhnten Gaumen “Chicken Kurma” mit Reis.

Australien – Anreise und erste Tage

Seit langem war der Australienurlaub geplant, und am Freitag den 04.09 war es dann soweit. Nach einen problemlosen Check-In für unsere Flüge gab’s beim Airbräu noch ein “Pre-Abflug-Radler”. Pünktlich um 22:40 startete dann unsere Etihad-Maschine auf einen 6-Stunden Flug nach Abu Dhabi. Der Flieg verlief problemlos und mit gutem Essen. Der Sitzabstand bei Etihad war gottseidank sehr großzügig, so dass man bequem sitzen konnte.
In Abu Dhabi hatten wir dann, völlig übermüdet, noch 3 Stunden Aufenthalt. Diese haben wir größtenteils mit schlafen verbracht. Danach begann der wohl “unangenehmste” Teil der Anreise, ein 12h Flug von Abu Dhabi nach Melbourne. Dank ausreichender Grundmüdigkeit und Nachhilfe mit Schlaftabletten konnten wir aber auch diesen Abschnitt gut rum-bringen.
Die Einrise in Melbourne dauerte, ähnlich wie in den USA, ziemlich lange. Sonntag Morgen um 06:00 fühlte sich wohl niemand vom Grenzschutz für die Besetzung der Einreiseschalter zuständig. Nach knapp 1h warten, waren wir dann durch die Einreise, mussten dann aber auf Grund der langen Reisedauer nochmals komplett neu am Schalten mit unserem Gepäck neu einchecken. Standesgemäß gab es McDonalds-Frühstück.

Nach unserem letzten Flugabschnitt von Melbourne nach Cairns und einer kurzen Taxifahrt konnten wir dann in unser Hotelzimmer einchecken. Mit ein paar Stunden Schlaf brachen wir dann noch an die Uferpromenade auf, um dort etwas zu Essen zu finden. Unser erster Eindruck – SAU Teuer! Vor dem Essen genehmigten wir uns dann noch einen Pitcher Bier, immerhin haben wir ja Urlaub!. Danach gab es – wieder mal – McDonalds, allerdings kann man sich in Australien seinen Burger von A bis Z komplett selbst zusammenstellen – und das schmeckte richtig gut. Totmüde fielen wir dann Abends ins Bett.

So richtig ausgeschlafen waren wir ja an unserem ersten Tag nicht, denn die Wände des Zimmers waren so dünn wie Papier und irgendein freudiger Zeitgenosse kam um 04:00 Uhr auf die Idee zu duschen – Danke dafür!

Nach einem sporadischen Frühstück holten wir unseren Campervan ab. Das Neongrün-Lila-farbene Prachtgefährt glänzt mit…. naja, eigentlich gar nichts. Viel Platz hat man nicht, der Hobel hat über 300.000 km auf der Uhr und einen Spritverbrauch wie ein Panzer. Da mussten wir zunächst nachhelfen. Rasch haben wir um Baumarkt einen Tisch, zwei Stühle, Stromkabel und Plane gekauft, um unser Zuhause für die nächtsen 21 Tage etwas zu “Pimpen”. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel -Cape Tribulation im Norden Cairns- machten wir noch Stop beim Supermarkt und deckten uns mit dem nötigsten ein. Neben Fleisch und Eiern landeten aber auch Obst, Kartoffeln und Gemüse in unserem Einkaufswagen – Mama wär stolz auf uns.

Die Küstenstraße nach Cap Tribulation ist wunderschön, die Strände sind sauber und riesig, ins Wasser traut man sich aber auf Grund von Haien und Quallen eher nicht. Das macht die ganze Sache aber nicht weniger schön. Am Mossmann Gorge legten wir einen Zwischenstop ein, hier kann man wunderbar in einem Ausläufer des Daintree National Park im Gebirgsfluss baden. Dort testeten wir auch unsere Unterwasserkamera :)

Leider schafften wir es auf Grund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr ganz bis Cape Tribulation sondern machten auf halber Strecke nach einigen tollen Aussichtsplätzen kehrt und fuhren nach einer Überfahrt mit der Daintree-Ferry zurück.

Unser Nachtquartier für den ersten Campingtag ist das Pinnacle-Village. Zuerst mussten wir unseren Camper noch aufhübschen. Mit Wäscheleinen, die quer durch das Auto gespannt wurden, Stromversorgung und weiteren Extras. Zum Abendessen gab es marinierte Hühnchenbrust mit Bratkartoffeln und Apfel als Nachspeise (Ja Muddi, das stimmt wirklich!). Das Kochen ist mit begrenztem Geschirr und Besteck etwas Mühsam, war aber sehr ergibig! Jetzt sitzen wir bei lauem Lüftchen draußen, bloggen und testen verschiedene Biersorten, die uns auf unserem weiteren Weg begleiten sollen.

Morgen geht es weiter nach Misson Beach!

Ein Jahresrückblick und -ausblick

Über ein halbes Jahr ist es nun her, dass ich das letzte mal gebloggt habe. Die Zeit ist schnell vergangen seit ich wieder in Deutschland bin. Nach einem unglaublich schönen Urlaub in Kalifornien mit meinen Eltern blieben mir ein paar Wochen daheim in München. Schon am 1.7 trat ich in Frankfurt bei einer Beratungs- und Softwarefirma ein dreimonatiges Praktikum an, was mir nicht nur viele Erfahrungen, sondern auch meine Bachelorarbeit eingebracht hat.
Nach dem Praktikum verschlug es mich bereits in der dritten Woche der Uni schon wieder nach Amerika, es hat nicht mal 6 Monate gedauert bis ich zurück war.
Seltsam war das schon – alles ist gleich (was soll sich in so einem Nest in 5 Monaten auch ändern), aber doch so anders. Man läuft über den Campus, grüßt die Leute, manche wussten gar nicht, dass ich weg war, und doch fühlt es sich anders an, wenn man nicht mehr dort zur Uni geht und lebt.
Trotzdem hatte ich 10 unvergesslich schöne Tage mit meiner unglaublich tollen besten Freundin BreAnna, bei deren Familie ich eine wunderschöne Zeit verbringen durfte und die sich sehr sehr herzlich um mich gekümmert haben.
Jetzt schreibe ich an meiner Bachelorarbeit, belege noch Vorlesungen und blicke auf das Jahr 2013 zurück.
Schön wars, aufregend wars.
Wenn ich mir in ruhigen Minuten ins Gedächtnis rufe was ich alles erlebt habe, wenn ich mir Bilder aus dem Urlaub ansehe und wenn ich mit BreAnna in Clarion Skype, dann ist das alles sehr überwältigend.
Ich bin dankbar; für alles was ich erleben durfte, für meine wundervolle Familie und meine tollen Freunde. Dankbar bin ich auch euch, die Ihr meinen Blog fleißig gelesen und kommentiert habt!.
Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ich all das erleben durfte und es gibt viele, denen so etwas verweigert wird und die nicht die Möglichkeit dazu haben.
Wir alle sollten dankbar sein, für die Möglichkeiten die wir haben, für die Unterstützung die wir haben, und für die Erfahrungen, die wir sammeln dürfen.
Ich freue mich auf ein tolles Jahr 2014, meinen (ersten) Hochschulabschluss und alles was danach kommt.

In diesem Sinne – Keep calm and Clarion! :)

Kalifornien Tag 1 (20.05.13)

So, es ist wieder Urlaubszeit, und das bedeutend auch wieder Blogging-Zeit. Diesmal bin ich mit meinen Eltern unterwegs durch Kalifornien.
Nachdem ich meine Eltern am Samstag in Pittsburgh am Flughafen abgeholt habe (endlich, nach 10 Monaten) ging es für einen Tag und eine Nacht nach Clarion. Nachdem es dort ja nicht allzu viel neben dem Campus zu sehen gibt war das auch vollkommen ausreichend. Am Sonntag haben wir dann den Outlets einen Besuch abgestattet. Abends ging’s dann von Pittsburgh aus nach Los Angeles, die Stadt der Engel. Der Flug dahin war super entspannt und ich habe gleich wieder neue Leute kennen gelernt, ein Jahr in Amerika hat seinen Teil dazu beigetragen, dass man schneller mit Leuten in Kontakt kommt. Nachdem wir dann in LA das Chaos und die Menschenmassen am Flughafen hinter uns gelassen hatten, sind wir ins Hotel gefahren und nach einem Bierchen an der Bar todmüde ins Bett gefallen.
An unserem ersten ganzen Tag in Urlaub haben wir uns dann erst einmal das amerikanische Frühstück bei Denny’s Diner schmecken lassen und eine Grundlage geschaffen. Unser ursprünglicher Plan war es dann eine HO-HO (Hop On – Hop Off) Tour zu machen. Der Concierge riet uns jedoch davon ab, da das Taxi dorthin schon knapp $65 einfach gekostet hätte. Stattdessen vermittelte er uns dann eine private Tour durch diese gigantische Stadt. Also fuhren wir dann mit Carlos, unserem Tourguide, in einer schwarzen Limousine und bekamen Stellen zu sehen, die bei einer normalen Tour gar nicht drin gewesen wären. Vier Stunden zeigte unser Guide uns die Stadt und machte ein paar tolle Bilder von uns vor den Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Fakt ist: Diese Stadt ist gewaltig, 18 Millionen Einwohner auf über 1200km^2 sind einfach eine unvorstellbare Größe! Um vom Flughafen zu den Beverly Hills oder Hollywood zu kommen benötigt man ca 30min auf dem Interstate. Der Verkehr ist krank, auf 12 Spuren wälzen sich die Blechlawinen im stop-and-go in zwei Richtungen durch die Stadt. Der Smog der über der Stadt liegt ist Wahnsinn. Von den Beverly Hills aus möchte man meinen, dass es diesig ist, jedoch ist das schlicht und ergreifend Dreck und selbst bei strahlend blauem Himmel ist Downtown nur Schemenhaft zu erkennen. Die Reichen haben sich in den saubereren und kühleren Beverly Hills niedergelassen und flanieren auf dem Rodeo Drive, wo sich eine Nobelboutique an die nächste reiht. Der Walk of Fame auf dem Hollywood Boulevard ist mit all den Stars der Stars übersähet, dennoch aber auch nur eine große, mit Merchandise übersähte Straße!
Am Dienstag geht es dann weiter mit dem Auto nach Santa Barbara, unserer nächsten Station.

Auf den letzten Metern!

Jetzt ist schon Mai und der ist auch schon 8 Tage alt. Ich kann kaum glauben, dass meine Zeit in Clarion schon fast vorbei ist. In zehn Tagen sind bereits Mum und Dad hier und in zwei Wochen bin ich bereits in Kalifornien. Ich kann es kaum erwarten meine Eltern wieder zu sehen, Urlaub zu machen und dann wieder nach Deutschland zurückzukehren. Nichtsdestotrotz werde ich ich Clarion vermissen. Ich werde Amerika mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Lachend, weil ich die letzten zehn Monate mit sehr vielen wundervollen Menschen verbracht habe, viele Freunde gewonnen habe und definitiv um unzählige Erfahrungen reicher geworden bin. Ich habe gelernt in einem anderen Land Fuß zu fassen, zu leben und zu lernen. Ich durfte eine wunderbare zeit mit einer ganz besonderen Person verbringen, ich habe unglaublich viel Spaß mit meinen Roommates gehabt und viel viel erlebt. Ich habe dem “American Way of Life” kennen gelernt und gelebt. Die Erinnerungen an das alles werde ich nie vergessen.
So viele Menschen haben mein Leben hier bereichert, mich zum lachen gebracht und mich unterstützt wo es nur ging. Worte können diese Dankbarkeit kaum ausdrücken!

Lachend aber auch, weil ich “mein” geliebtes Deutschland zurückkehren werde, meine Familie, Freunde und mein Bamberg wieder sehen werde. Ich freue mich sehr auf mein spannendes Praktikum in Frankfurt am Main und dann auf ein letztes Semester im Bachelor.

Ich Blicke gespannt auf die letzte kommende Woche, die finals und freue mich auf die Zeit danach.
Clarion, ich werde dich vermissen!

Fotos Roadtrip

Nachdem in Clarion wieder Ruhe eingekehrt ist, ich all meinen Kram erledigt habe und mich wieder sehr auf die Uni freue habe ich noch kurz die Zeit genutzt und habe eine Auswahl an Bildern des Roadtrips hochgeladen. Ihr findet sie direkt oben in der Menüleiste unter “Roadtrip”.
Meinen Facebookfreunden werden einige davon bekannt vorkommen, es handelt sich aber nicht um die gleiche Auswahl wie auf Facebook. Viel Spaß beim Ansehen.
Die Vollständige Route, die wir mittels GPS getrackt haben, findet ihr HIER.

Roadtrip Tag 18 (10.1.13) – Abflug

Es ist vorbei! 18 Tage Roadtrip gehen zu Ende. Wir haben 4532.16 Kilometer zurückgelegt, in 12 verschiedenen Hotels geschlafen, 5 Bundesstaaten durchquert, über 1400 Bilder geschossen, viel gelacht, nochmehr gesehen und eine riesen große Menge Erinnerungen gesammelt.
Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, war interessant und auch lehrreich und war jeden Cent wert!
Wir alle würden es wohl wieder machen :)

Der Tag beginnt zunächst noch mal mit übersichtlichem Hotelfrühstück. Danach geht es zum letzten Mal in eine Mall, auch des Cheescakes wegen. Von dem wollen wir alle nochmal ein Stück haben. Am Flughafen angekommen nehmen wir Abschied von unserem Auto. Es hat uns gute Dienste erwiesen, war toll zu fahren und sieht nach diesem Roadtrip alles andere als neu aus. Als wir es bekommen haben, hatte es ca. 5Meilen auf dem Tacho, hat geglänzt und roch neu. Der jetzige Zustand ist wohl das genaue Gegenteil: Die Farbe lässt sich nur noch schwer erahnen, die scheiben strotzen vor Dreck, die Chromfelgen sind als solche auch nichtmehr zu erkennen.
Der Innenraum ist noch schlimmer: Überall Sand, Skittels die nicht ihren Weg in den Mund gefunden haben, allerlei anderer Müll und ein “Duft”, der wenig vom Alter des Autos erahnen lässt.

Nun nehmen auch wir Abschied. Für Flo und Maggie geht es zurück nach Deutschland. Für Lisa und mich zunächst nach Pittsburgh, von wo aus Lisa ihren Heimflug nach Deutschland antreten wird und ich zurück nach Clarion fahre.

“Schee wars”!

Die Bilder und die exakte, vom GPS getrackte Route gibt es bald hier zu sehen.